Sonntag, 5. November 2017

Rezension: Das Turnier von Matthew Reilly


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Buch:Das Turnier
Autor: Matthew Reilly
  Verlag: 
Festa
ISBN: 978-3865525642
Seiten:
416
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
Im Jahr 1546 ruft Sultan Süleyman der Prächtige alle Könige Europas auf, an einem nie dagewesenen Wettstreit teilzunehmen: In einem großen Turnier soll der beste Schachspieler der Welt gefunden werden …
Unter den Tausenden Reisenden, die in Konstantinopel eintreffen, reihen sich auch der Gelehrte Roger Ascham und seine Schülerin Elisabeth ein, Tochter von Heinrich VIII.
Bald überschlagen sich die Ereignisse: Schon vor Beginn des Turniers wird ein christlicher Kardinal ermordet und grässlich verstümmelt. Es folgen weitere barbarische Todesfälle.
Elisabeth und Ascham erkennen bald, dass sie selbst die eigentlichen Figuren in einem verderbten Spiel sind, in dem es ums nackte Überleben geht ... 

(Quelle: Festa Verlag)


Meine Meinung:



spannende Ermittlungen in einem gefährlichen Schmelztigel der Politik


"Das Turnier" von Matthew Reilly ist ein spannender historisch angehauchter Krimi, der nicht nur mit einer abenteuerlichen Reise an einen prächtigen Ort aufwarten kann, sondern auch mit unwiderstehlichen Charakteren, die dem Buch Menschlichkeit einhaucht. Das Buch hat mich geradezu in den Bann gezogen und ich habe es innerhalb eines Tages geradezu inhaliert.

Das Buch beginnt bereits sehr vielversprechend, denn wir erleben mit, wie im Jahr 1546 alle Könige Europas vom Sultan Konstantinopels zu einem spektakulären Schachturnier eingeladen werden. Darunter auch der legendäre Heinrich VIII , dessen gewitzte und intelligente 13 jährige Tochter Elisabeth eine der Hauptfiguren des Buches ist. 

Denn sie tritt zusammen mit Mr. Giles, dem ausgewählten Schachspieler der England in diesem Spiel vertreten wird, und mit einer kleinen Gruppe von Gefährten die Reise in das weitentfernte Land an, indem das Turnier stattfinden soll.
 

Zitat Seite 71:
"Reisen ist die beste Form der Erziehung"

Dessen Meinung ist Elisabeth`s (Bess) Lehrer Mr Ascham, der auf unkonventionelle Lehrmethoden zurückgreift und im Laufe der Reise mit seinem brillanten Wissen und seinen Ermittlungskünsten für Furore sorgen wird...

Bereits die Reise quer durch Europa entführt den Leser in den Sog des Buches und verspricht ein spannendes Abenteuer zu werden.
Das es auch durchaus zu werden scheint, denn kaum an ihrem Zielort angekommen, wird das Turnier von einem grausamen Mord überschattet!
Während der Sultan höchstpersönlich Mr. Ascham um Aufklärung des Mordes bittet, erleben wir packende Ermittlungen und Schlussfolgerungen von dem sichtlich genialen Lehrer.
Bald schon ist seine Schülerin Bess selbst in seinem Ermittlungsteam und versucht mit ihm den Täter zu entlarven. Dabei sitzt ihnen die Zeit im Nacken, denn die Mordserie scheint nicht enden zu wollen...
 

Zitat Seite 242:
"In diesem Palast spielen sich einige finstere Machenschaften ab und der Sultan selbst mag nicht ganz unbeteiligt sein."


Dieses Buch beinhaltet nicht nur eine äußerst fesselnde Jagd nach dem Mörder, sondern deckt auch einige Intrigen auf, sowie einige menschliche Abgründe, die sich im Laufe der Handlung auftun.
Ebenso gibt es einige interessante philosophische Betrachtungen über Religionen und über die Werte der Frauen in einige Kulturen...

Selbst das Schachspiel kommt in diesem Werk nicht  zu kurz und man erlebt nicht nur auf dem Brettspiel , sondern auch hinter den Kulissen mit, wie jeder versucht den anderen auszuspielen und ihn Schachmatt zu setzen.
Doch wer von den Figuren wird am Ende noch stehen bleiben und überleben?







 Lasst euch überraschen und tretet ebenfalls bei diesem Turnier an, denn einmal angefangen, werdet ihr sicherlich dem Rausch des Buches erliegen^^

 

 
 



Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten!
 
 
 




Samstag, 4. November 2017

Rezension: Murder Park von Jonas Winner




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Buch: Murder Park
Autor: Jonas Winner
  Verlag: 
Heyne
ISBN: 978-3453421769
Seiten:416



Klappentext des Inhaltes:

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

(Quelle: Verlag)


Meine Meinung:


Murder Park von Jonas Winner ist ein Thriller, der leider bei mir erst auf dem 2. Blick bzw Leseversuch gezündet hat,
Da ich dieses Buch bereits vor Wochen begonnen hatte, es mich aber leider anfangs gar nicht gefesselt hat,  hatte ich es  daher anfangs erst mal unterbrochen . Dann jedoch habe ich es vor kurzem wieder (noch mal von vorne) versucht, und diesmal konnte mich das Buch dann doch besser an die Seiten fesseln, als beim ersten Versuch.
Und ich muss sagen am Ende war es dann doch noch recht spannend, und auch überraschend!

Jedoch muss ich gesehen war mir der Hauptcharakter: Paul Greenblatt nicht sehr sympathisch und daher auch kein Mensch, dessen Weg ich gerne mitverfolgt habe, ebenso ging es mir leider auch mit all den anderen Personen die im Buch ihren Auftritt fanden...(und das waren nicht gerade wenige^^) .
Für mich ist es daher immer schwierig ein Buch mit der Leidenschaft zu lesen, die ich empfinde, wenn ich mit einem Charakter mitfiebere und ihn mag. Evtl liegt es auch an diesem Punkt, dass ich das Buch nicht völlig überzeugend fand.

Doch zurück zum Inhalt:

Denn dies hat wirklich einen spannend klingenden Plot ! Ein Murder Park, der bald seine Tore für die Besucher öffnen soll, wird ersteinmal von ein paar ausgewählten Personen begutachtet, die ein ganzes Wochenende dort verbringen sollen, um im Anschluss über diesen Park zu berichten.
So ist auch Paul dabei, dessen Vergangenheit auf traurige und schaurige Art und Weise, mit diesem Ort verbunden ist.
Außer ihm jedoch sind noch 11 weitere Kandidaten mit dabei, die ebenfalls an diesem Killer Wochenende teilhaben werden.
Jeder von ihnen trägt eine ganz spezielle und geheime Verbindung an der ehemaligen Zodiac Island mit sich herum.. Welches das ist, erfährt man bei den verschiedenen Gesprächsinterviews die Herr Levin im Vorfeld mit ihnen geführt hatte.
Denn der Erlebnispark hatte bereits vor 20 Jahren eine düstere Geschichte.....als ein Serienmörder umherging und auf Zodiac Island blutige Morde an alleinstehende Mütter verübte.
Nun soll dieser und auch andere berühmte Serienkiller,  auf eine groteske und geschmackslose Art und Weise auf Murder Park "als Zugpferd" für ihren Erfolg dienen. Denn sie wollen ein Krimifeeling für Singles erzeugen, die dort zueinander finden sollen....
Doch kaum ist die kleine Gruppe auf der Insel angekommen, geht es bald wirklich ums nackte Überleben....denn bald schon soll jemand das Spiel für bitteren Ernst nehmen, und mordend durch die Gegend ziehen. Hat sich ein Fremder auf die Insel geschmuggelt , der nun wild tötet? Oder ist es gar einer von ihnen? Oder womöglich ist es der damalige Mörder Jeff Bohner ja höchstpersönlich, der erneut sein Unwesen im Park treibt?
Lasst euch überraschen.....^^

Sehr spannend fand ich ja den Aspekt , den die einzelnen Sternzeichen hier im Buch spielen!^^ Genial.

Dennoch bekommt es von mir nur 3 Punkte, da es wie gesagt erst beim 2. Versuch bei mir gezündet hat.
Da das Buch in meinen Augen eine kleine aber wichtige Schwachstelle hat, und zwar sind das für mich die Charaktere, die allesamt etwas unsympathisch sind.
Jedoch war das Ende wirklich eine tolle Überraschung, die mir gefallen hat , und mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Daumen hoch für soviel Fantasie!  :-)


Ein guter Thriller , der wie eine gute Achterbahn ist, es fängt harmlos an und wird dann immer turbulenter! :-)

Von  mir bekommt es 3 von 5 Punkten


Montag, 16. Oktober 2017

Rezension: Die Romanows von Simon Sebag Montefiore


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Buch: Die Romanows : Glanz und Untergang der Zaren-Dynastie 
1613-1918
Autor: Simon Sebag Montefiore
  Verlag: 
S. FISCHER 
ISBN: 978-3100506108
Seiten: 1032


Klappentext des Inhaltes:

Die prunkvolle und blutige Geschichte der sagenumwobenen Dynastie der Romanows, die Russland jahrhundertelang bescherrschte und bis heute prägt.

Wie kein anderes Adelsgeschlecht sind die Romanows der Inbegriff von schillerndem Prunk, Macht, Dekadenz und Grausamkeit. Über 300 Jahre dominierten sie das russische Reich, mehr als 20 Zaren und Zarinnen gingen aus dem Geschlecht hervor, allesamt getrieben von unbändigem Machthunger und rücksichtslosem Willen zu herrschen – einige dem Wahnsinn näher als dem Genie. Simon Sebag Montefiore erzählt die Saga dieser unglaublichen Familie, in der Rivalität, Giftmorde und sexuelle Exzesse regelrecht auf der Tagesordnung standen. Basierend auf neuester Forschung und unbekanntem Archivmaterial zeichnet er die Schicksale und politischen Verwicklungen nach. Weder zuvor noch danach gab es ein so gewaltiges Reich, in dem sich Glanz und Grausamkeit auf unheilvolle Weise verbündeten.
Mit zahlreichen Abbildungen, prächtige Ausstattung.

(Quelle: S Fischer Verlag)

Meine Meinung:

Die Romanows : Glanz und Untergang der Zaren-Dynastie 1613-1918 von Simon Sebag Montefiore ist ein wirklich detailliertes Meisterwerk über diese spannende und zum Teil wahnsinnige Familie^^
Der Autor hat es geschafft, diese wahrlich schwere Kost, auf eine anschauliche und gut unterhaltende Art und Weise zu schreiben, ohne Langweilig zu werden.
Dennoch sollte man sich eine gewisse Zeit für dieses Buch (ähm Wälzer trifft es eher^^) nehmen, denn auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden…ebenso wie diese Familiengeschichte über 300 Jahre andauerte…..da sollte man die Vergangenheit nicht in kurzer Zeit einatmen, sondern sie langsam wie einen guten Wein genießen^^
Ich muss auch gestehen, dass ich dieses Buch auch nicht schnell hätte lesen können, da die kleine Schrift nach einer gewissen Zeit etwas anstrengt und ich auch die zum Teil etwas schwere Kost erstmal etwas sacken lassen musste.
G
Ganz toll und informativ fand ich den Stammbaum der ganz vorne im Buch zu finden ist. Hier bekommt man einen kleinen Überblick wer von wem abstammt und wer mit wem wie verwandt ist^^
Im Buch wird explizit jede Person bzw dessen Leben beschrieben und seines Ablebens. Ebenso wie die kleinen aber sehr interessanten Zusatzbemerkungen zu der damaligen Zeit, bzw den damaligen Gepflogenheiten, wie zum Beispiel der einstigen Brautschau ^^
Vermutlich wussten bereits mehrere Leser dieser Lektüre, die sich im Vorfeld bereits über diese Dynastie informiert hatten, dass Iwan der Schreckliche der Mann von Anastasia Romanow war. Für mich jedoch war das neu und damit wirklich ein AHA Moment^^ Denn Iwan der Schreckliche ist wohl auch den meisten Nichtwissenden Bekannt^^^

Im Buch geht es wirklich ziemlich sehr aufregend, abenteuerlich und vor allem gefährlich zu….im Leben dieser Personen war wirklich alles anzufinden…..ob Morde, Vergiftungen und Intrigen, hier wimmelte es nur so vor Aktivitäten…

Wirklich zum Teil spannender als jeglicher Thriller…..denn was kann auch schon spannender sein als das Leben selbst…? 
 
Eine wirklich glorreiche und schillernder Adelsfamilie, die wie jeder Mensch auch, Höhen und Tiefen durchlebten…..doch auch wenn mit der Ermordung der Zarenfamilie im Jahr 1918 diese Familiendynastie endete, werden sie dennoch niemals vergessen werden.
Dramatisch , spannend, informativ, aber auch ziemlich lang....so stellt sich dieses Buch für mich dar.
Wahrlich nur für echte Liebhaber von historischen Biografien zu empfehlen, oder von Fans dieses Zarengeschlechts, ansonsten könnten Normalbürger evtl beim Anblick dieser dicken Lektüre und den kleinen und vielbeschriebenen Seiten doch ein wenig Angst bekommen?^^ 

Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten



Mittwoch, 26. Juli 2017

aktueller SuB

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerne meine Bücher vorstellen, die ich in der nächsten Zeit lesen werde^^
Brav warten sie wie die anderen (gefühlten 100 darauf dass ich mich mit ihnen beschäftige) doch diese hier sind in der engeren Auswahl^^







"Murder Park" von Jonas Winner lese ich gerade schon^^ Und bin schon mitten drin, in diesem tödlichen Vergnügungspark^^

"Besondere Umstände" von Gabriela Kasperski und Wild Cards von George R.R: Martin werde ich dann anschließend lesen.


Habt ihr die Bücher evtl schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr sie? Könnt ihr mir sie empfehlen? 
Über Eure kurzen Berichte würde ich mich sehr freuen.


Liebe Grüße Kendra




Montag, 24. Juli 2017

Rezension: Letzter Bus nach Coffeeville von J. Paul Henderson


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Buch: Letzter Bus nach Coffeeville
Autor: J. Paul Henderson
  Verlag:
Diogenes;
ISBN: 978-3257243918
Seiten:528

Klappentext des Inhaltes:

Drei in jeder Hinsicht ziemlich älteste Freunde reisen in einem klapprigen Tourbus der Beatles quer durch die USA bis nach Mississippi. Mit an Bord: Alzheimer, die grausame Krankheit des Vergessens. Nach und nach steigen noch andere Passagiere mit kunterbunten Lebensläufen zu, die verrückt genug sind, um es mit so einem heimtückischen Mitreisenden aufzunehmen. Ein Buch, bei dem man ebenso oft Tränen weint wie Tränen lacht und das man dabeihaben will, wenn’s im eigenen Leben mal nichts mehr zu lachen gibt.

(Quelle: Verlag)

Meine Meinung:

"Letzter Bus nach Coffeeville" von J Paul Henderson ist ein gefühlvoller Roman, der uns die Schonungslosigkeit des Lebens aufzeigt und bei mir dazu führt, dass man das Buch mit einer leichten melancholischen Stimmung liest.
Denn bereits zu Beginn weiß man schon eigentlich wie das Buch ausgehen wird….doch die Reise bis dahin lenkt den Leser immer wieder ab, so dass der traurige Schluss, erstmal ausgeblendet werden kann.
Denn die Reise an sich verspricht am Anfang wirklich abenteuerlich zu werden, doch dann muss ich gestehen, hat sich teilweise ein wenig Langatmigkeit und Uninteresse meinerseits eingeschlichen…Auch die Charaktere an sich, waren mir manchmal etwas zu abstrus entwickelt worden….bzw. deren etwas zu weit hergeholten Vergangenheit.
Auch Erics Geschichte an sich finde ich schon relativ kurios…
Doch ich möchte nicht zu viel verraten, denn gerade die einzelnen Schicksale der Reisegefährten tragen sehr viel zur Geschichte bei….bzw nehmen den größten Teil davon ein.
Besonders im Mittelpunkt steht jedoch Doc, dem nicht nur eine sehr innige Freundschaft zu seiner einstigen Partnerin Nancy verbindet, sondern auch ein Versprechen, dass er ihr einst gab. Gerade dieser Schwur führt ihn und seine Freunde zum letztendlichen Ziel…..
Dabei versuchen sie noch die Zeit zu genießen, die ihnen allesamt miteinander verbleibt….und so zögert Doc immer weiter den Zeitpunkt heraus, indem er sein Versprechen einlösen muss….

Zitat Seite: 499:
„Drei alte Freunde , die, nach Jahrzenten endlich wieder vereint, sich bald für immer voneinander verabschieden würden“


Ein Buch das wirklich sehr emotional, aber auch auf einer wunderbaren empfindsamen Art und Weise, das Thema: Alzheimer und den Tod thematisiert.
Dennoch waren mir größtenteils die einzelnen Storys um die anderen Personen etwas zu fantasiereich und mit keinem von ihnen verband ich eine Zuneigung….Nur zu Nancy und dem Doc konnte ich ein wenig Sympathie entwickeln.
Ein schönes Buch, dass einem wieder mal zeigt, wie wichtig Freunde sind. Nicht wegen diesem extrem starken Freundschaftsbeweis……sondern, dass man mit ihnen die Höhen und Tiefen im Leben viel besser meistern kann, so wie der Doc es zusammen mit Bob, Jack und Eric zu tun vermochte.
Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten

Freitag, 30. Juni 2017

Rezension: Die Entfesselten von C.J. Daugherty / Carina Rozenfeld


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Buch: Secret Fire (2)
Die Entfesselten
Autor: C.J. Daugherty/ Carina Rozenfeld
  Verlag:
Ötinger




Klappentext des Inhaltes:

Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.

(Quelle: Oetinger Verlag)



Meine Meinung:


Die Entfesselten von dem Autorenduo C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld ist der Abschlussband dieser Diologie der Secret Fire Reihe.
Nahtlos knüpft das Buch an seinen Vorgänger an.  Auch wenn ich anfangs ein wenig Zeit brauchte um wieder in die Geschichte und in den Leseflow hineinzugelangen, ist es doch recht schnell gelungen.

Vor allem die leichte und flüssige Schreibweise der beiden Autorinnen ist wunderbar zu lesen.  Auch die Erzählweise der Geschichte: aus der Perspektive der beiden Protagonisten finde ich sehr ansprechend und lässt uns schön in die persönliche Gedanken der beiden hineinhorchen.
Dennoch muss ich zugeben, dass es ab und an ein wenig an Spannung fehlte....bzw dass es manchmal ein paar Momente gab, die sich etwas in die Länge zogen. Doch immer wieder schaffte es das Buch mein Interesse zurück zu gewinnen :-)) 

Denn die Charaktere sind allesamt sehr gelungen geschaffen worden.  Tyler, die sich in diesem Band sehr darum bemüht ihre alchemistischen Kräfte in Turbogeschwindigkeit anzueignen , ist ganz klar die treibende Kraft im Kampf gegen den Fluch :-) Doch auch Sascha der sich selbst ein wenig Unnütz fühlt, hat seine Momente :-))  Doch schaffen die beiden es rechtzeitig den Fluch zu brechen? Denn Saschas 18. Geburtstag steht schon sehr bald vor der Tür.....und nicht nur dieser....denn auch ihre Feinde sind ihnen stets dicht auf den Fersen.
Auch das neue Liebespaar Louisa und Alastair sind Sympathieträger und ein klarer Gewinn für die Story :-)

Einzig und alleine der Schluss, hat mich ein wenig enttäuscht....bzw mich nicht komplett zufrieden gestellt^^^ Wieso? das solltet ihr lieber selber lesen :-) Aber das ist ja Geschmackssache.

Ein wirklich guter Abschlussband der Reihe, der für mich ruhig noch einen weiteren Teil vertragen hätte können.  

Ein magischer Kampf um die Liebe und ein alter Fluch, immer wieder ein toller Stoff für Bücher :


Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten
  
Reihe:
  • 1. Secret Fire – Die Entflammten
     
  • 2. Secret Fire – Die Entfesselten



Freitag, 14. April 2017

Rezension: Infernale (2) Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan

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Buch: Infernale (2)
Rhapsodie in Schwarz
Autor: Sophie Jordan
  Verlag:
Loewe Verlag
ISBN: 978-3785583692
                                                                                     


Klappentext des Inhaltes:

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...

Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

(Quelle: Loewe Verlag)


Meine Meinung:


Infernale (2) Rhapsodie in Schwarz ist der Abschlussband dieser 2 teiligen Reihe von Sophie Jordan.
Dieser Teil beginnt kurz nach ihrer Flucht aus Mount Haven und wir befinden uns mit den 4 liebgewonnen Charakteren Sean, Gil, Sabine und Davy kurz davor das eigentlichen Ziel ,das Flüchtlingslager in Mexiko , zu erreichen.
Doch bereits seit Beginn dieses Bandes können wir erkennen, dass Davy aufgrund ihrer Handlung zu die sie in Mount Haven gezwungen war zu tun, immer noch von Alpträume verfolgt wird und unweigerlich Sean mit ihrer Tat in Verbindung bringt...es ist fast so als wäre ihre Liebe unweigerlich zu Ende.... Doch können die beiden einstigen Verliebten wieder zueinander finden? 
Diese Frage stellt sich bereits sehr bald, als Davy auf ihrem Weg nach Mexiko von der Gruppe getrennt wird....Während sie von einem Unbekannten gefunden wird, der sie in einen geheimen unterirdischen Bunker bringt, indenen eine Widerstandsgruppe von weiteren HTS Gen Trägern lebt, versucht sie sobald wie möglich dieses Lager zu verlassen....denn nicht nur, dass sie erst wieder zu Kräften kommen muss um den Weg zu ihren Freunden zu erreichen , sie traut auch einigen Bewohner dieser Anlage nicht wirklich über den Weg....

Sollte sie mit ihrem Misstrauen wirklich Recht behalten? Oder hat sie eine zu große Schutzmauer um sich gezogen um nicht weiter verletzt werden zu können? Denn der Hauptmann dieser Gruppe, Caden scheint ihr gefährlich nahe zu kommen...kann sie weiterhin seinem Charme und seinem Optimismus entkommen? 

Zitat Seite 42: „Wir sind nicht perfekt, aber wir sind auch keine Monster. Wir sind einfach nur Menschen“

Dies versucht Caden ihr beizubringen....denn Davy scheint immer noch zu glauben, dass sie selbst und all die anderen Träger dazu verdammt sind, Mörder zu sein....vor allem als sie erneut wieder dazu gezwungen ist , zu töten...
Doch obwohl sie sich immer mehr zu Caden hingezogen fühlt...kann sie nicht bleiben.....denn sie vermisst ihre Freunde.....Außerdem gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen, der erst einmal zu enttarnen ist.....

Ein wirklich aufregender und toller Abschluss dieser Reihe. Hier kommt nichts zu kurz...weder die Liebe noch die Spannung...! Auch das Ende hat mich vollkommen überzeugt :-)
Der einzige Wermutstropfen ist, dass man einige liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Band nicht so wirklich in diesem Teil mehr miterleben kann....da sie ziemlich in den Hintergrund rücken...dafür gibt es eben neue Figuren, auf die Davy trifft.

Hier passt hervorragend dieses Zitat auf Seite 371:
 „ Das Leben besteht aus einer Reihe von Begrüßungen und Abschieden.“

Und hiermit müssen wir uns von einer tollen 2 teiligen Reihe verabschieden, die mir viele schöne Lesezeiten beschert haben^^

Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten