Freitag, 14. April 2017

Rezension: Infernale (2) Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan




Buch: Infernale (2)
Rhapsodie in Schwarz
Autor: Sophie Jordan
  Verlag:
Loewe Verlag
ISBN: 978-3785583692
                                                                                     


Klappentext des Inhaltes:

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...

Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

(Quelle: Loewe Verlag)


Meine Meinung:


Infernale (2) Rhapsodie in Schwarz ist der Abschlussband dieser 2 teiligen Reihe von Sophie Jordan.
Dieser Teil beginnt kurz nach ihrer Flucht aus Mount Haven und wir befinden uns mit den 4 liebgewonnen Charakteren Sean, Gil, Sabine und Davy kurz davor das eigentlichen Ziel ,das Flüchtlingslager in Mexiko , zu erreichen.
Doch bereits seit Beginn dieses Bandes können wir erkennen, dass Davy aufgrund ihrer Handlung zu die sie in Mount Haven gezwungen war zu tun, immer noch von Alpträume verfolgt wird und unweigerlich Sean mit ihrer Tat in Verbindung bringt...es ist fast so als wäre ihre Liebe unweigerlich zu Ende.... Doch können die beiden einstigen Verliebten wieder zueinander finden? 
Diese Frage stellt sich bereits sehr bald, als Davy auf ihrem Weg nach Mexiko von der Gruppe getrennt wird....Während sie von einem Unbekannten gefunden wird, der sie in einen geheimen unterirdischen Bunker bringt, indenen eine Widerstandsgruppe von weiteren HTS Gen Trägern lebt, versucht sie sobald wie möglich dieses Lager zu verlassen....denn nicht nur, dass sie erst wieder zu Kräften kommen muss um den Weg zu ihren Freunden zu erreichen , sie traut auch einigen Bewohner dieser Anlage nicht wirklich über den Weg....

Sollte sie mit ihrem Misstrauen wirklich Recht behalten? Oder hat sie eine zu große Schutzmauer um sich gezogen um nicht weiter verletzt werden zu können? Denn der Hauptmann dieser Gruppe, Caden scheint ihr gefährlich nahe zu kommen...kann sie weiterhin seinem Charme und seinem Optimismus entkommen? 

Zitat Seite 42: „Wir sind nicht perfekt, aber wir sind auch keine Monster. Wir sind einfach nur Menschen“

Dies versucht Caden ihr beizubringen....denn Davy scheint immer noch zu glauben, dass sie selbst und all die anderen Träger dazu verdammt sind, Mörder zu sein....vor allem als sie erneut wieder dazu gezwungen ist , zu töten...
Doch obwohl sie sich immer mehr zu Caden hingezogen fühlt...kann sie nicht bleiben.....denn sie vermisst ihre Freunde.....Außerdem gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen, der erst einmal zu enttarnen ist.....

Ein wirklich aufregender und toller Abschluss dieser Reihe. Hier kommt nichts zu kurz...weder die Liebe noch die Spannung...! Auch das Ende hat mich vollkommen überzeugt :-)
Der einzige Wermutstropfen ist, dass man einige liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Band nicht so wirklich in diesem Teil mehr miterleben kann....da sie ziemlich in den Hintergrund rücken...dafür gibt es eben neue Figuren, auf die Davy trifft.

Hier passt hervorragend dieses Zitat auf Seite 371:
 „ Das Leben besteht aus einer Reihe von Begrüßungen und Abschieden.“

Und hiermit müssen wir uns von einer tollen 2 teiligen Reihe verabschieden, die mir viele schöne Lesezeiten beschert haben^^

Von mir bekommt es 5 von 5 Punkten



Herzlichen Dank für dieses Buch an das :



Sonntag, 19. März 2017

Rezension: Am Ender aller Zeiten von Adrian J. Walker



Buch: Am Ende aller Zeiten
Autor: Adrian J. Walker
  Verlag:
FISCHER Tor
ISBN: 978-3596037049
Seiten: 432

Klappentext des Inhaltes:

Adrian J Walker hat mit ›Am Ende aller Zeiten‹ einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird.
Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.
Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?

Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.
(Quelle:  S Fischer Verlage)


Meine Meinung:


Am Ender aller Zeiten von Adrian J. Walker ist ein wirklich sehr toller Endzeitroman, der uns aufzeigt, wie „normale“ Menschen über sich herauswachsen können, sobald sie gefordert werden. Denn unsere Hauptperson Edgar Hill ist alles andere als ein Held in seinem Alltagsleben und anfangs nicht gerade ein Sympathieträger- Er ist mit seinem Leben unzufrieden und auch sein Familienleben mit seiner Frau und seinen zwei Kindern können seinen Frust nicht eindämmen.
Doch dann beginnt die Welt sich zu verändern und er zwangsläufig mit ihr mit...Denn Asteroideneinschläge verwüsten das Land und die Katastophe fordert viele Menschenleben.
Und er erkennt mit erscheckender Klarheit das was ich mir selbst in dieser Situation auch eingestehen müsste:

Zitat Seite 58: „Ich war kein Jäger, kein Handwerker, kein Krieger. Ich wusste nichts, und ich konnte nichts und garantiert nicht für meine Familie sorgen.“

Ed kann mit seiner Familie dank der rechtzeitigen Flucht in ihrem Keller überleben....doch nachdem sie von Soldaten aus ihrem Unterschlupf gerettet werden, beginnt erst der aufregende Teil des Buches. Denn bald schon steht Ed mit einigen wenigen Menschen aus dem provisorischen Lager alleine da, nachdem sie von einer Erkundungstour zurückkommen....denn seine Familie ist zusammen mit den anderen Leuten in Sicherheit gebracht worden, zurück bleiben: Richard, Bryce, Grimes , Harvey und er.
Während sie versuchen rechtzeitig nach Cornwall zu gelangen, dass 500 Meilen entfernt ist, um die Abfahrt der rettende Schiffe nicht zu verpassen, müssen sie nicht nur einen langen und beschwerlichen Fußmarsch überstehen, sondern auch der ein oder anderen Gefahr, die auf ihren Weg auf sie zu lauern scheint. Und nicht jeder von ihnen wird diese Reise überleben...

All dies erfahren wir aus der Ich Perspektive von Edgar Hill, der sein Abenteuer rückblickend erzählt und uns an dieser schweren Zeit teilhaben lässt, die mit vielen Emotionen und Schweiß von ihm erlebt wurden.
Man lernt nicht nur ihn besser kennen und die Veränderung seiner Persönlichkeit die er im Laufe der Zeit vollzieht , sondern auch seine Weggefährten, die unterschiedlicher nicht hätte sein können...

Auch das Ende finde ich wirklich passend , denn ein Happy End wäre viel zu unrealistisch gewesen, als das ich es es abgekauft hätte.
Und so konnte mich das Buch gegen Ende doch noch zum Weinen bringen, da es sehr aufwühlend und berührend war.....
Zum Teil war es manchmal etwas kurios (wie zum Beispiel einige Begegnungen mit wirklich sonderbaren Menschen) , dennoch war das Buch immer spannend und fesselnd.
Außerdem zeigt es dem Leser sehr effektvoll wie hilflos man erst einmal ist, wenn das Ende der Zeit anrückt.....wie würde man selbst reagieren? Eine Frage die hoffentlich niemals gestellt werden muss....^^

Zitat Seite 15: „ Wir sind eben Idioten. Meister der Verdrängung, die gelernt haben, sich nicht vor dem Schlafzimmerschrank zu fürchten. Das Monster muss schon vor uns stehen, damit einer schreit“


Also meiner Meinung nach verdränge ich auch lieber den Gedanken an einen drohenden Weltuntergang,,,,,nun ja anscheinend sind wir da alle ein wenig naiv, wie es unser Hauptprotagonist sehr schön mit diesem Zitat auf den Punkt gebracht hat.

Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten



Dienstag, 28. Februar 2017

Rezension: Das Feuerzeichen (2) Rebellion von Francesca Haig








Buch: Das Feuerzeichen (2)
Rebellion
Autor: Francesca Haig
  Verlag:
Heyne Verlag
ISBN: 978-3453270411
Seiten: 480
 
 
 
Klappentext des Inhaltes:
 
In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen
 
(Quelle: Heyne Verlag)
 
 
Meine Meinung:


Rebellion ist der 2. Teil der : Das Feuerzeichen Reihe von Francesca Haig. Die Fortsetzung konnte meiner Meinung nach leider nicht an dessen Vorgänger anknüpfen. Größtenteils fehlte einfach die Spannung und zog sich bis zum letzten Drittel des Buches ziemlich in die Länge.
Es war fast so als wäre ich selbst in diesem trostlosen Land gefangen, durch dieses die Protagonisten wandern. 

Auch wenn wir ein paar interessante Figuren während dieser Reise treffen, wie zB. Die Musikanten die über die Zustände des Landes mit ihren eigenen zu Verfügung stehenden Mitteln in die Welt hinaustragen, sondern auch der verrückt gewordene Seher Xander, lässt Cass einen Einblick auf ihr womöglich drohendes Schicksal werfen, dass evtl auf sie zu warten scheint, wie es auf alle Seher zu warten scheint.
Cass erscheint mit in diesem Band meistens sehr in sich gekehrt und ein wenig depressiv gestimmt...was kein Wunder ist, da sie ja ihren besten Freund Kip vermisst.....so wie ich auch. Da er mir in diesem Band auch ziemlich fehlt....
Zoe und Piper, ihre Weggefährten lernen wir zwar ein wenig besser kennen, dennoch kann ich nicht wirklich einen Zugang zu ihnen finden....vorallem Piper ist mir noch ein wenig suspekt und auch die Beziehung zu Cass und ihm scheint noch in der Schwebe zu liegen.
Während die drei versuchen die Menschen bzw die Omegas davor zu bewahren in die Tanks zu wandern, versuchen sie den Widerstand wieder neu aufzubauen. Außerdem bekommen sie einen unverhofften neuen Verbündeten.....den Dompteur.....doch können sie ihm wirklich vertrauen?
Erst im letzten Drittel des Buches wurde das Buch spannender und auch gewalttätiger. Vorher dümpelte es jedoch leicht vor sich hin, und ich muss gestehen, dass ich mehrmals das Buch aus der Hand gelegt habe und immer wieder mit mir gerungen habe weiterzulesen....Ansonsten bin ich eine ziemliche Schnellleserin , doch dieses Buch hat mich eines besseren belehrt, denn im Schneckentempo bin ich durch das Buch wahrlich gekrochen....^^

Ich hoffe mit voller insbrunst, dass der nächste und abschließende Teil der Reihe wieder an den ersten anknüpfen kann und mich wieder so begeistern kann. Da dieser Mittelteil mich wirklich nicht überzeugen konnte. Eine harte Geburt...nicht nur für unsere Gefährten die durch die Einöde wanderten, sondern auch für mich als Leser^^
 
 
Von mir bekommt es 2 von 5 Punkten




Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar


Sonntag, 26. Februar 2017

E Book Rezension: Berlingtons Geisterjäger (1): Anderswelt von Amalia Zeichnerin



Buch: Berlingtons Geisterjäger (1)
Anderswelt
Autor:  Amalia Zeichnerin
  Verlag:
Seiten 273 Seiten (Print)

Link : Amazon


Klappentext des Inhaltes:

London, im Herbst 1887.

Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?


(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:

Berlingtons Geisterjäger (1): Anderswelt von Amalia Zeichnerin ist der erste Teil einer Reihe der in London im Jahr 1887 spielt , in sich abgeschlossen ist und daher auch als einzelnes Band sehr gut zu lesen ist.
Das Genre dieses Buches ist wirklich sehr schwer zu bestimmen, da es eine wahrlich bunte Mischung aus: Fantasy, Steampunk, Romance, und Abenteuerroman ist.
Hier ist wirklich für jeden etwas dabei.
Doch ich muss leider gestehen, ist viel manchmal nicht immer das beste Mittel^^ (außer bei Handtaschen und Schuhen natürlich^^)
Da nicht nur die vielen verschiedenen Erzählperspektiven der einzelnen Personen und die unterschiedlichen Handlungssträngen etwas verwirren können , sondern auch die interessante Pärchenbildung wurde für mich etwas übertrieben....es ist ja schön, dass man hier homosexuelle Beziehungen anspricht , aber dann gleich soviel in einem Roman? Das finde ich etwas unglaubwürdig und das noch in der damaligen Zeit....^^

Doch auf der anderen Seite hat die Geschichte sehr viel positives zu bieten, da wir wirklich eine tolle neue Idee vorfinden , die durchaus ihren Reiz hat und mit den einzelnen außergewöhnlichen Personen dieser Gemeinschaft für sehr viel Schwung sorgt. Die Charaktere wären folgende:
Privatdetektiv Elliott Breeches : ein Skeptiker und ein durchaus sympatischer Muffel, - die erfrischende und lebhafte Hexe Fiona, die etwas unterkühlt wirkende Künstlerin Nica, die kluge Spiritistin Giselle nebst ihrem verstorbenen Mann, der als Geist auftaucht und ihnen zur Seite steht, sowie den etwas naiven reichen Erben Lord Berlington.
Keine Angst vor der Menge an Menschen, denn man lernt alle besser kennen und am Anfang des Buches finden wir eine Übersicht der Personen, indenen alle aufgelistet sind.

Auch bei der Handlung finden wir verschiedene Abenteuer vor, denn nicht nur Lord Berlington hat ein Geisterproblem bei sich zu Hause, sondern auch bald schon mit dem mysteriösen und extrovertierten Mister Damian Quinn einen wirklich besonders ungewöhnlichen Verehrer an der Backe :-) Außerdem werden 2 Männer vermisst......die noch kurz zuvor eine Seànce veranstaltet haben.....haben sie vielleicht etwas angestoßen, dass sie nicht kontrollieren konnten? Die Mitglieder der Friends of the Departet und ihre Freunde machen sich schließlich auf die Suche....und betreten dadurch eine ganz besondere Welt....das Reich der schrecklichen Carmun....werden sie die beiden Männer finden und selbst wieder zurückkommen?

Ein Buch, dass wirklich vor Magie zu pulsieren scheint und wir hier mit Portalen, Dämonen und Geister eine wirklich faszinierende Welt vorfinden.

Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten


Herzlichen Dank für das E Book an die Autorin




Donnerstag, 23. Februar 2017

Caraval von Stephanie Garber



Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich Euch ein tolles Buch vorstellen, dass am 20. März bei ivi erscheint.


Wer schon ein wenig mehr über das Buch erfahren möchte, der sollte unbedingt mal in die Leseprobe reinschauen

Also ich bin schon richtig auf das Buch gespannt und freue mich mehr über Caraval zu erfahren.
Ihr auch?

Viel Spaß und liebe Grüße
Kendra



Samstag, 18. Februar 2017

E Book Rezension: Töte für mich von Ellen Stone




Buch:Töte für mich
Autor: Ellen Stone
  Verlag:
Bookshouse
Seiten:536 (Print)



Klappentext des Inhaltes:

Du darfst nur lieben, wenn du tötest ... Als Tom von einem nächtlichen Auftrag zurückkehrt, fühlt er sich innerlich leer. Schon wieder hat er einen Menschen getötet. Die Toten verfolgen ihn, erscheinen ihm im Traum. Fragen nach dem Warum. Tom kennt die Antwort. Weil er in die Familienorganisation des Menschenhändlerrings seines Vaters hineingeboren wurde. Er hasst, was er tun muss. Jedes verdammte Mal. Die Wut darüber steigert sich von Mord zu Mord, aber gegen die Erpressungen seines patriarchischen Vaters ist er machtlos. Dann lernt er Mia kennen. In ihren Armen vergisst er, wer er ist, was er ist. Doch sollte sein Vater von Mia erfahren, hätte dieser ein weiteres Druckmittel gegen ihn in der Hand. Es kommt der Augenblick, in dem sich Tom entscheiden muss, obwohl es seinen Untergang bedeuten kann, denn Liebe und Tod liegen in seiner Welt sehr eng beieinander. 

(Quelle: Bookshouse Verlag)


Meine Meinung:


"Töte für mich" von Ellen Stone ist ein wirklich toller „Romantic- Thriller“ Roman , der gekonnt eine Liebesgeschichte mit einer spannenden Handlung verknüpft! Dazu kommt noch eine wirklich hinreißende Schreibweise die sehr einnehmend ist und den Leser an die Seiten fesselt.
Auch die Geschichte hat seinen Reiz, denn mit Tom ist eine wunderbare Figur erschaffen worden, die gerade weil er als Auftragskiller Gefühle zeigt , sehr außergewöhnlich ist und man somit im weiteren Verlauf der Story Mitleid mit ihm bekommt. 

Denn Tom ist zwar eine Tötungsmaschine, jedoch ist er selbst vom morde angewidert....bald schon erfahren wir , dass er von seinem lieblosen und gefährlichen Vater gezwungen wird zu töten.
Da dieser mit den anderen Mitgliedern der Familie ein wunderbares Druckmittel gegen Tom in der Hand hat, der wirklich alles für die Sicherheit dieser Menschen tun würde....
Mit der Zeit lernen wir auch die anderen Personen in seinem Umfeld kennen, und können daher verstehen, wieso Tom so an ihnen hängt. Dennoch verstehen wir leider nicht immer, wie sie alle unter der brutalen und grausamen Fuchtel des Familienoberhauptes stehen, und sich nicht gegen ihn wehren....
Jedoch hat dieses Familie geradezu Ähnlichkeit mit der Mafia. Denn ob Geldwäsche, Anstiftung zu Mord, Zuhälterei und Menschenhandel, hier ist wirklich alles vertreten, in diesem florierenden Unternehmen.
Tom der sich wirklich sehnsüchtig wünscht seine noch vorhandene Seele zu retten, bekommt bald einen noch triftigeren Grund darum zu kämpfen....denn mit Mia, die bald schon für ihn zu arbeiten beginnt, empfindet er endlich so etwas wie Seelenfrieden....Jedoch hält dieses Gefühl nicht lange an....denn er muss seine Liebe zu ihr unter allen Umständen vor seinem Vater verheimlichen, ansonsten hätte er noch eine weitere Erpressungsmöglichkeit gegen ihn..
Doch kann er sie wirklich von alle der Gewalt und dem Grauen heraushalten? Oder wird sie bald zu einem weiteren Opfer vom machtgierigen Oberhaupt werden? Und wie kann Tom aus diesem undurchdringbar scheinenden Kreislauf herauskommen, und zusätzlich für die Sicherheit seiner geliebten Personen sorgen?

Das solltet ihr wohl selbst lesen....Spannend ist es auf alle Fälle! :-)))
Jedoch hat mich als einziger kleiner Kritikpunkt die rasche Liebesgeschichte von Mia und Tom gestört....das ging mir irgendwie als (realistischer Mensch) etwas zu schnell....oder wer glaubt schon an Liebe auf den ersten Blick? Hüstel ^^
Ansonsten war das Buch wirklich klasse und mir hat der Mafia Touch der Geschichte sehr gut gefallen.

Von mir bekommt es 4 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses E Book an den:



 

Rezension: Letzter Schmerz von Matthew J. Arlidge




Buch: Letzter Schmerz
Autor: Matthew J. Arlidge
  Verlag:
Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3499290497
Seiten: 352



Klappentext des Inhaltes:


Schlimmer als der Tod

Ihr neuer Fall trifft D.I. Helen Grace bis ins Mark: Sie kannte den Mann, der in Southamptons legendärem Club «The Torture Rooms» qualvoll zu Tode kam. Vor allem kannte er sie. Helen setzt alles daran, ihre persönliche Beziehung zum Opfer geheim zu halten, ist besessen davon, den Täter zu finden. Als der Killer erneut zuschlägt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Die Wahrheit zu sagen und den Fall abgeben zu müssen. Oder eine Lüge zu leben, um ihre dunkelsten Geheimnisse zu wahren. Was Helen nicht weiß: Der Killer wird erst aufhören, wenn sie alles verloren hat. Wenn sie begriffen hat, dass es etwas Schlimmeres gibt als den Tod.
 
(Quelle: Rowohlt Verlag)
 
 
Meine Meinung:
 
 
Letzter Schmerz von Matthew J. Arlidge ist der 5. Band der D.I. Helen Grace Reihe.
Und erst einmal , soweit ich das verstanden habe, der letzte. Ich hoffe dennoch dass es noch weitere Bände, zumindest noch einen Teil geben wird, da mich das Ende dieses Buches leider ein wenig enttäuscht, oder doch eher schockiert hatte?^^ Doch warum ich ein wenig sprachlos bin, dass müsst ihr wohl selbst lesen^^

Diesmal geht es um den vermutlich persönlichsten Fall für unsere Kommissarin Helen Grace.
Denn das Mordopfer hat sie sehr gut gekannt....dennoch kann sie kaum ihren Kollegen der Polizei von ihrer ganz speziellen „Verbindung“ erzählen.
Denn Helen hat so einige tiefe Abgründe, die ihr düsteres Inneres offenbaren könnten.
Und so wird die Ermittlung zu einem wahren Minenfeld um selbst nicht in den Kreis der Verdächtigen zu rücken.., denn es sollen noch weitere Bekannte aus ihrem ganz besonderen „Kreis“ das Zeitliche segnen. Doch ist die Tatsache dass sie alle Toten kannte Zufall? Oder werden sie gezielt ausgewählt um ihr eine Botschaft mitzuteilen? Doch wer sollte von ihrem bisherigen Geheimnis wissen? Und wie kann sie Verhindern dass die Spuren der Opfer zwangsläufig zu ihr führen? Bald schon steckt sie selbst mitten in einem gefährlichen Spagat , zwischen Beruf und Privatleben. Denn ihre emotionalen Gefühle , wie Hass und Rache, muss sie zu kontrollieren , denn es behindert nicht nur ihre Ermittlungen , sondern auch ihr sonst so inniges Verhältnis zu ihrer Kollegin und besten Freundin. Auch kleine Konkurrenzspiele zwischen ihren Kollegen die zuerst harmlos erscheinen, werden für Helen plötzlich zu einer ganz besonderen Gefahr.....

Ein Krimi, der mich jedoch diesmal nicht so begeistern konnte, wie seine Vorgänger.
Ich hoffe dass die Reihe wirklich fortgesetzt werden wird, denn so kann ich die taffe und sonst so selbstbewusste Helen nicht zurücklassen :-)) 

Ein wirklich mal anderes Ende, dass sicherlich zu Helen passt.....individuell und sehr eigen^^
 
 Von mir bekommt es 3 von 5 Punkten





Herzlichen Dank für dieses Buch an den